Montag, 29. Juni 2009
Die Vorstellung der Zukunft mit Cyborgs - Utopie?
Doch wie sieht die Zukunft aus? Was wird es noch geben? Was wird Realität, und was bleibt Science Fiction? In diesem Post werfe ich einen Blick in die Zukunft, und schaue, wie die Welt von morgen aus der Sicht von heute ausschauen kann [Anm: Das ist jetzt eine rein subjektive Sicht/ Version des Autors]
Im Jahr 2109 sind Maschinenwesen - Cyborgs und Robotor- mittlerweile zum Alltag geworden. Sie dienen dem Menschen, helfen und unterstützen ihm bei seiner Arbeit, und werden für niedere Dienste benützt. So arbeiten manche Roboter als Straßenfeger und Müllmänner, wieder andere stehen im Öffentlichen Verkehrsdienst und sind Taxifahrer oder Busfahrer(Siehe "Tatal Recall" mit Arnold Schwarzenegger). Sie sind immer korrekt, und nie betrunken. Sie erledigen den Dienst und sind nie schlecht aufgelegt.
Was vielleicht ein Nachteil ist: Sie sind überkorrekt und die menschliche Seite fehlt irgendwie, d.h wenn es heißt der Bus fährt um 17:15 los, dann fährt er um Punkt 17:15 los, egal, ob noch Leute einsteigen wollen oder nicht.
Müllroboter oder Putzroboter machen zwar alles sauber, machen jedoch keinen Unterschied zwischen richtigem Müll und Dingen mit sentimentalem oder bedeutendem Wert, wenn diese herumliegen: Sie werfen alles weg.
Manche Roboter werden soagr zum Kinderhüten abgestellt (Siehe Philip K. Dick´s Kurzgeschichte "The Nanny")
Kriege sind leider noch immer da, aber zumindest reiche Länder wie die USA oder China verwenden statt menschlichen Soldaten Roboter, die in den Krieg ziehen.(Vergleichbar mit Dick´s "Second Variety") Sie sind darauf programmiert, keien Zivilisten zu töten, aber warum programmiert man sie nicht gleich darauf, überhaupt niemanden zu töten und nur Betäubungswaffen zu benutzen?
Jetzt tun sich natürlich einige Fragen auf:
1.) Was tun dann die Menschen?
-Die Menschen sind von einfache, niederen Diensten befreit, und können bessere Jobs ausüben. Dadurch, dass Roboter nicht bezahlt werden müssen, bekommen auch die Menschen mehr Geld. Und sie haben mehr Freizeit. Aktivitäten wie Kochen wird immer noch von menschen ausgeführt, da Roboter nur Fließbandspeisen, die nach "Fertiggerichten" schmecken, zubereiten können.
2.) Welche Jobs fürhen Menschen aus?
- Wie gesagt, höhere, bessere. Führungspositionen werden von Menschen besetzt, auch in der Forschung und Politik sind es Menschen.
3.) Wer überwacht die Roboter?
- Menschen und verschiedenene Instituionen überwachen die Aktivitäten der Roboter rund um die Uhr, damit sich kein Fehler einschleicht. Natürlich kann man nun sagen: "Quis custodiet ipsos custodes?", und auch dass Menschen Fehler machen, daher gibt es nebenbei noch ein automatischen Sicherheitssystem, welches jede Systemstörung meldet.
Ist diese Zukunftsvision nun realistisch oder utopische Science Fiction? Das bleibt Ihnen, werter Leser, überlassen. Und wer weiß... vl wird es ja eines Tages soweit kommen.
Gedankliche Anleihen:
PKD: The Nanny
PKD: Second Variety
Film: Total Recall (USA, 1989; R: Paul Verhoven)
Film: I, Robot (USA, 2004, R: Alex Proyas)
Freitag, 26. Juni 2009
Darstellung der Cyborgs in Philipp K. Dicks Buch „Blade Runner“
Quelle:
Dick, P.K (1968). Blade Runner. 6. Auflage. München: Wilhelm Heyne Verlag.
Samstag, 13. Juni 2009
Terminator: Die Erlösung
Ich war ganz erfreut als ich feststellen durfte, dass der Film ziemlich gut zu dem Thema "Cyborg" passt, welches wir auf dieser Webseite behandeln.
Das Geschehen des Films spielt sich größtenteils im Jahr 2018 ab. Auf der Erde herrscht Krieg zwischen den Menschen und den Maschinen. Diese Maschinen werden von dem Computersystem Skynet kontrolliert. Die neuste Erschaffung dieses Computersystems, die den Maschinen zum Sieg verhelfen soll ist unser Cyborg.
Bei dem Cyborg handelt es sich um Marcus Wright. Dieser war im Jahre 2003 noch ein Mensch und des Mordes angeklagt. Vor dem Vollzug seiner Hinrichtung spendete er seine Organe der Skynet Forschung. Im Jahre 2018 scheint Marcus jedoch wieder zum Leben erweckt zu sein und steigt aus einer Grube. Seine letzte Erinnerungen sind die seiner Hinrichtung. Bei der Begegnung mit dem Führer des menschlichen Widerstandes, John Connor, lernt er, dass er kein Mensch mehr ist, sondern eine von Skynet geschaffene Mensch - Maschine mit echtem Herzen, echtem Gehirn, einem menschlichen Äußeren, aber maschinellem Inneren. Was sonst keiner weiß und man erst später im Film lernt, ist, dass in seinem Hinterkopf ein Chip eingesetzt wurde, durch welches alle Informationen, die der Cyborg empfängt, an Skynet weitergeleitet werden. Somit wird Marcus unbewusst als Spion tätig und führt die Menschen direkt zu Skynet. Sobald dem Cyborg jedoch bewusst wird, was er getan hat, siegt der Mensch in ihm und er verhilft seinen menschlichen Freunden zum Sieg über Skynet.
Im Gegensatz also zu anderen bisheringen Terminatoren ( in vorrigen Filmen ), die ganz Maschine und nur mit menschlicher Haut bedeckt waren, hat dieser Terminator Gefühle und glaubt auch die ganze Zeit fest an seine menschliche Seite. Nicht nur, dass dieser Terminator Gefühle für seine Mitmenschen hegen kann, auch seine Mitmenschen bauen Gefühle zu ihm auf und akzeptieren ihn als Menschen. Am Ende des Filmes spendet Marcus John Connor, welcher im Sterben liegt, sogar sein Herz, um diese zweite Chance zu nutzen und das was er im früheren Leben falsch gemacht hat, wieder gut zu machen. Auf diese Art und Weise stirbt Marcus als Mensch und nicht als Maschine.
Wie in Phillip K. Dicks Roman " Do Androids dream of electric sheep " ( Buchvorlage zum Film "Blade Runner" ), muss auch hier die Menschlichkeit überprüft werden ( siehe Blogeintrag "Können Cyborgs eine Seele haben" ) .
Bei Phillip K. Dick jedoch, bleiben die Mensch - Maschinen gefühlskalt. Menschliche Erinnerungen können diese dennoch haben, wenn diese ihnen eingepflanzt wurden. Ein Android, wie bei Phillip K. Dick, darf aber nicht mit einem Cyborg, wie in "Terminator: Die Erlösung", verwechselt werden. Denn Androiden sind nur Roboter, die Menschen zum Verwechseln ähnlich sehn, im Gegensatz zu Cyborgs die zusätzlich auch menschlich handeln und nur in ihrer Leistungsfährigkeit verbessert werden.
Interessanter Weise, gab der Regiesseur von "Terminator: die Erlösung", Joseph „McG” McGinty Nichol, seinem Produktionsteam, zur Einstimmung der futuristischen Atmosphäre, sogar die Aufgabe, Phillip K. Dicks Roman "Do Androids dream of electric sheep" zu lesen.
Quellen:
"Terminator: Die Erlösung" ( 2009, Regie: Joseph „McG” McGinty Nichol )
http://derstandard.at/fs/1242317368010/Terminator--Die-Erloesung--der-Reiz-geht-im-Kriegsgetuemmel-verloren
Montag, 8. Juni 2009
Cyborg- Erweiterung des Organismus und irgendetwas darüber hinaus-
Samstag, 6. Juni 2009
Können Cyborgs eine Seele haben?
Eine Grundlegende Frage, die sich bei Blade Runner, bzw dessen Lektüre „Do Androids dream of electronic sheeps“ stellt, ist, ob Cyborgs/ Roboter/ Androiden etc Gefühle, bzw überhaupt eine Seele besitzen.
Dies ist insofern problematisch, als dass diese Wesen „künstlich“ hergestellt wurden. Hierbei stellt sich die Frage, ob diese künstlichen, mechanischen Wesen so etwas wie ein Bewusstsein entwickeln können. In den Filmen „I, Robot“, „Ghost in the shell“, der „Matrix“-Reihe und der „Terminator“- Reihe ist dies möglich. Ein Computerprogramm entwickelt sein eigenes Bewusstsein, und zettelt einen Krieg mit der Menschheit an.
In „I, Robot“, der Verfilmung der Theorien des Roboter-Philosophen Isaac Asimov, entwickelt sich die K.I. VIKI weiter, und terrorisiert die Menschen, hält sich dabei aber dennoch an die 3(/4) Gesetze der Robotik, welche von Asimov aufgestellt wurden, da sie die Menschheit nur vor sich selbst beschützt:
1. Ein Roboter darf keinen Menschen verletzen oder durch Untätigkeit zu Schaden kommen lassen.
2. Ein Roboter muss den Befehlen eines Menschen gehorchen, es sei denn, solche Befehle stehen im Widerspruch zum ersten Gesetz.
3. Ein Roboter muss seine eigene Existenz schützen, solange dieser Schutz nicht dem Ersten oder Zweiten Gesetz widerspricht
Wegen einiger Missinterpretationen wurde schließlich noch ein „Nulltes“ Gesetz hinzugefügt, welches allen anderen überhaben ist:
0. Ein Roboter darf der Menschheit keinen Schaden zufügen oder durch seine Untätigkeit gestatten, dass die Menschheit zu Schaden kommt.
Die Gemeinschaft der Menschheit steht im Vordergrund und ist wichtiger als das Individuum.
Die Hauptfrage ist ja: Kann es soweit kommen, dass Roboter- künstliche Wesen- sich so weit entwickeln können („mutieren“), dass sie selbstständig etwas wie eine Seele bekommen können?
Hier ein Kommentar von Prof. Dr. Holk Cruse, Professor für biologische Kybernetik, vom 4.6. 2008:
http://www.hnf.de/Veranstaltungen/Archiv_Vortragsreihen/Faszination_Leben/Roboter.asp
Hier das Buch von Bernhard Irrgang, „Posthumanes Menschsein?“:
http://books.google.at/books?id=rPeLiy_7NR4C&pg=PA71&lpg=PA71&dq=roboter+die+emotionen+empfinden&source=bl&ots=bVUtg_DWyB&sig=V8_kps
Die Diskussionen, ob Roboter fähig sind, Gefühle zu entwickeln, sind in vollem Gange, was erstens zeigt, dass Thema brandheiß und aktuell ist, und nicht nur der Science Fiction angehört, und zweitens, dass auch die Wissenschaftler nicht wissen, wie weit Künstliche Intelligenz dazu in der Lage ist.
Ich persönlich glaube, dass es möglich ist, dass künstliche Intelligenz irgendwann einmal Gefühle entwickeln können. Wie es aber mit der Seele ausschaut, ist noch relativ ungewiss, da selbst wir Menschen nicht genau wissen, WAS die Seele ist/ wo sie sich befindet. Es ist nicht einmal ganz sicher, ob Tiere, die ja zweifelsfrei lebende Wesen sind, eine besitzen.
Quellen:
• http://www.hnf.de/Veranstaltungen/Archiv_Vortragsreihen/Faszination_Leben/Roboter.asp
• http://books.google.at/books?id=rPeLiy_7NR4C&pg=PA71&lpg=PA71&dq=roboter+die+emotionen+empfinden&source=bl&ots=bVUtg_DWyB&sig=V8_kps
• http://de.wikipedia.org/wiki/Isaac_Asimov
Freitag, 5. Juni 2009
Ferngesteuerte Cyborg - Käfer
In der Biotechnik wurde eine Methode gefunden, den Flug eines Käfers zu kontrollieren. Wissenschaftler der University of California, Berkeley, haben Elektroden in Hirschhornkäfer implantiert, da diese genügend Fläche für sie aufbringen und das zusätzliche Gewicht tragen können. Durch ein Modul, bestehend aus Funkempfänger und Batterie, welches am Rücken befestigt ist, können Funksignale an Elektroden in den Sehlappen des Gehirns und den Flügelmuskeln weitergeleitet werden. Drahtlos steuerbar ist das Tier durch ein Laptop, welches Impulse aussendet. Durch diese Impulse kann die Flugrichtung, wie auch das Abheben und das Landen des Insektes, bestimmt werden.
Das Projekt wird von der Militärsforschungsbehörde DARPA gefördert, da solche Cyborg - Käfer nützlich werden könnten für militärische Zwecke, wie zum Beispiel für Überwachungs- und Rettungseinsätze.
Anstatt eigene kleine Fluggeräte zu bauen, nutzen Wissenschaftler nun also die guten Flugkünste von Käfern.
Bei Rettungsmaßnahmen wäre ein Käfer, aufgrund seiner Größe, sogar fähig, eine kleine Kamera und einen Wärmesensor zu tragen.
Vorteilhaft an dem Einsatz eines solchen Käfers ist auch, dass es an Orte gelangt, an denen sonst nur wenige Lebewesen gelangen können.
Noch dazu reichen bei dem Käfer wenige Befehle aus, um es zu steuern.
Es reicht ein Impuls und der Käfer übernimmt von da an alles Weitere. Dadurch kontrolliert der Käfer seine Flügelstellung weiterhin selber und es wird an Strom gespart.
Damals wurde das Projekt an Motten getestet, diese konnten allerdings nicht die nötige Größe für die zusätzliche Last auf ihrem Körper aufbringen und waren dementsprechend auf deutlich mehr Impulse angewiesen, welches die Lebensdauer des Implantates um einiges verringerte.
Jetzt arbeiten die Forscher nur noch daran, die Energie nicht von den Batterien abzuzapfen, sondern natürliche Sensoren, z.B Bewegungssensoren, zu nutzen.
Michel Marhabiz und seine Kollegen von Berkeley haben bereits im Puppenstadium die Käfer mit elektronischen Bauteilen augestattet, damit das Mikrosystem während ihrer Entwicklung in die Körper integriert würde. Dies blieb bislang ohne Erflog, man arbeitet jedoch weiterhin daran.
Quellen:
http://www.heise.de/tr/Ferngesteuerte-Kaefer-fuer-die-US-Armee--/artikel/126822
http://www.n-tv.de/wissen/Cyborg-Kaefer-article51327.html
http://www.heise.de/tp/blogs/3/126608
Samstag, 23. Mai 2009
Donna Haraway
Im Zusammenhang mit meinen Recherchen zum Thema Cyborg bin ich auf Cyborg-Feminismus gestoßen, ein Begriff der durch Donna Haraway geprägt wurde. In ihrem Cyborg Manifest, das bereits in den 80er Jahren veröffentlicht, wurde beschäftigt sie sich mit dem Diskurs der Neuen Medien im sozialen und philosophischen Sinne und setzt sich auf analytische Weise mit der Hybridisierung von Mensch und Maschine, von der Welt des Organismus zur Maschinenwelt auseinander. Dabei will sie die Verwischung der Grenzen von Mensch/Tier, Organismus/Maschine und Physikalischem/Nichtphysikalischem aufzeigen. Haraway bezeichnet die moderne Maschinerie als respektlosen, göttlichen Emporkömmling, der die Allgegenwart des göttlichen Vaters nachäfft. Cyborgs (für Haraway Hybride aus Maschine und Organismus) sind ihrer Meinung nach überzeugte Anhänger von Ironie, Intimität und Perversität, zudem oppositionell, utopisch und ohne jede Unschuld. Es kommt außerdem zu einer neuen Definition von Natur und Kultur, da Cyborgs eine technologische Polis bestimmen, „die zum großen Teil auf einer Revolution der sozialen Beziehungen im Haushalt beruht“. In ihrem Manifest gibt sie zudem einen Blick auf die bestehenden Herrschaftsverhältnisse und kritisiert in diesem Zusammenhang die „Textualisierung“ von allem und jedem durch postmoderne Theorien, die dabei keine Rücksicht auf soziale Beziehungen und Verhältnisse nimmt. Haraway will weiterhin auf eine Herrschaft der Informatik aufmerksam machen, da ihrer Meinung nach das „Cyborguniversum dem Planeten ein endgültiges Koordinatensystem der Kontrolle“ aufzwingen könnte. Aus ihrem feministischen Standpunkt heraus heißt das für sie die restlose Aneignung der Körper der Frauen in einer männlichen Orgie des Krieges. Dennoch bietet der Cyborg für sie auch die Chance, sich und die Beziehung zu Mensch, Tier und Maschine neu zu definieren. Man soll Verantwortung für die bestehenden sozialen Beziehungen übernehmen, die sich durch die Technologieverhältnisse strukturiert haben. Haraway zeigt weiterhin auf, dass es zu Mensch/Maschine Synthesen kommt, die eine eigene, vollkommen neue Identität bilden. Außerdem wirft sie einen Blick auf die realen Verhältnisse , selbst wenn dies als ein schwieriges Unterfangen zu vermerken ist, da die Grenzen immer mehr verschwimmen. Die Technokultur nimmt sie also als bestehende Realität an. Durch die Einbindung des Menschen in die Maschinerie verändert sich zudem ihrer Meinung nach nicht nur die Welt der Wahrnehmung, sondern auch die Welt der Empfindungen. Haraway spricht der Cyborgisierung aber auch Chancen der Emanzipation zu, da Cyborgs in keine Kategorie einzuordnen sind. Im Grunde sind sie weder männlich noch weiblich, somit kann man in Bezug auf den Menschen den Diskurs eröffnen, dass es kein streng weibliches und männliches Verhalten gebe. Geschlechtrollen sind für Haraway schlichtweg konstruiert. Somit kann man abschließend sagen, dass durch Cyborgs die „Reformulierung von Körper und Selbst in Begriffen der Informatik“ auch neue Chancen der Kontrolle und Verwertung eröffnet.
„Jedes beliebige Objekt und jede Person kann auf angemessene Weise unter der Perspektive von Zerlegung und Rekombination betrachtet werden, keine ‚natürlichen‘ Architekturen beschränken die mögliche Gestaltung des Systems“
http://www.hermeneia.ch/cyborgmanifesto.pdf
http://ezines.onb.ac.at:8080/ejournal/pub/ejour-97-II/forum/harbook.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Cyborgs
Montag, 18. Mai 2009
Mittwoch, 13. Mai 2009
Das pflegeleichte Haustier- und der pflegeleichte Liebhaber
Samstag, 9. Mai 2009
PATRICK MILLARD- Cyborg Fotographie


Montag, 4. Mai 2009
2002-Scientists test first human cyborg KEVIN WARWICK
"OXFORD, England -- A British university professor has been fitted with cyborg technology enabling his nervous system to be linked to a computer.
The ground-breaking surgery on Professor Kevin Warwick effectively makes him the world's first cyborg -- part human, part machine.
Although a long way from fictional characters The Terminator or the Six Million Dollar Man, it is hoped that readings will be taken from the implant in his arm of electrical impulses coursing through his nerves.
These signals, encoding movements like wiggling fingers and feelings like shock and pain, will be transmitted to a computer and recorded for the first time.
Similar experiments have previously only ever been carried out on cats and monkeys in the United States.
Surgeons implanted a silicon square about 3mm wide into an incision in Warwick's left wrist and attached its 100 electrodes, each as thin as a hair, into the median nerve.
Connecting wires were fed under the skin of the forearm and out from a skin puncture and the wounds were sewn up.
The wires will be linked to a transmitter/receiver device to relay nerve messages to a computer by radio signal." (http://archives.cnn.com/2002/TECH/science/03/22/human.cyborg, 4.5.2009)
Kevin Warwick ist Professor für Kybernetik an der University of Reading in Großbrittannien.
Mit seinem "Project Cyborg" erregte er international Aufsehen. Er beschäftigt sich vorallem mit der Schnittschnelle von Nervensystemen und Computern.
Für ihn ist der Schritt vom Mensch zum Cyborg der nächste in der Evolution. Sobald Mensch und Computer verbunden wären, könnten sie neue, aussergewöhnliche Fähigkeiten entwickeln. Diese seien nötig um in Zukunft gegen intelligente Maschinen antreten zu können.
Er selbst sagt: "There´s no way i want to stay a mere human".
Für weitere Infos zu Kevin Warwick: http://www.kevinwarwick.com
Samstag, 2. Mai 2009
Definition Cyborg
Auch wenn Wikipedia -wie wir alle wissen- nicht die verlässlichste und wissenschaftlichste Quelle ist, die es gibt will ich fürs erste doch die sehr allgemeine Definiton von wikipedia.de zitieren:
"Der Begriff Cyborg (eingedeutscht auch Kyborg) bezeichnet ein Mischwesen aus lebendigem Organismus und Maschine. Zumeist werden damit Menschen beschrieben, deren Körper dauerhaft durch künstliche Bauteile ergänzt werden. Der Name ist ein Akronym und leitet sich vom englischen cybernetic organism, (dt.: "kybernetischer Organismus") ab. Da Cyborgs technisch veränderte biologische Lebensformen sind, zählen sie nicht zu den Robotern und sollten auch nicht mit deren Untergruppe, den Androiden verwechselt werden." (wikipedia.de)
Dazu Katherine Hayles:
"Cyborgs actually do exist; about 10% of the current U.S. population are estimated to be cyborgs in the technical sense, including people with electronic pacemakers, artificial joints, drug implant systems, implanted corneal lenses, and artificial skin. A much higher percentage participates in occupations that make them into metaphoric cyborgs, including the computer keyboarder joined in a cybernetic circuit with the screen, the neurosurgeon guided by fiber optic microscopy during an operation, and the teen gameplayer in the local videogame arcarde. "Terminal identity" Scott Bukatman has named this condition, calling it an "unmistakably doubled articulation" that signals the end of traditional concepts of identity even as it points toward the cybernetic loop that generates a new kind of subjectivity."
Diese Cyborg-Definition hat einen soziokulturellen Ansatz:
"The cyborg is a cybernetic organism, a fusion of the organic and the technical forged in particular, historical, cultural practices. Cyborgs are not about the Machine and the Human, as if such Things and Subjects universally existed. Instead, cyborgs are about specific historical machines and people in interaction that often turns out to be painfully counterintuitive for the analyst of technoscience."
Der Wikipedia-Definintion nach wären die künstlichen Menschen in Blade Runner keine Cyborgs, sondern Androiden. Allerdings muss zwischen Definitionen des Cyborgs in der realen und fiktiven Welt unterschieden werden. Ein fiktiver Cyborg kann sehr wohl eine reine Maschine sein, die organische Elemente aufweist. Die "replicants" in Blade Runner haben menschliche Körper mit Organen und eine maschinelle, überdurchschnittlich analytische Fähigkeit zum intelligenten Denken und Handeln aber keine Fähigkeit zur Empathie.
"Fictional cyborgs are portrayed as a synthesis of organic and synthetic parts, and frequently pose the question of difference between human and machine as one concerned with morality, free will, and empathy." (wikipedia.org)
Darauf bin ich bei meinen Recherchen noch gestossen:
1)http://www.cyberartsweb.org
Hier gibt es viele Informationen zum Thema Cyborg, auch in Verbindung mit Bladerunner, Cyberpunk.
2)http://headlesschicken.ca/cyborgblog/
Ein Blog, der sehr interessante, aktuelle Themen, wie zum Beispiel das der"Designerbabys" zur Sprache bringt.
Quellen:
cyborg
http://www.cyberartsweb.org/cpace/cyborg/haraway/definition.html, 1.5.2009
wikipedia.de